Die Șoimoș Festung

Die Șoimoș Festung befindet sich auf dem rechten Marosch Ufer,  gegenüber Lipova, auf dem Cioaca Tăutului Hügel. Sie wurde nach den ersten tatarischen Invasionen in der Zone gebaut und erscheint beginnend mit dem Jahr 1278 in den geschichtliche Dokumente.  Die Șoimoș Festung befindet sich auf der Liste der historischen  Denkmäler, LMI AR-II-a-A-00618 Kode.

Die historische Überlieferung  legt den Festungsamen im Auftrag einer Aktivitätet, die ihr Berühmtheit im Mittelalter gebracht hat: Falkenzucht.

Die Festung wurde gegen Ende des XIII- ten Jahrhunderts von einer Adelsfamilie gebaut. Die erste urkundliche Quelle stammt aus dem Jahr  1278, als der Ban Pál die Burg „Castrum Somos” den Söhne seines Bruders spendet. Seine Rolle ist stetig aufgewachsen beginnend mit dem Woiwode Ladislau Kán der II-lte, welcher die Festung durch zwei Eindringlinge, welche auch die Grafen von waren: Alexander (1310) und Dominic (1311). Nach 1315 bekommt sie königliches Landgut, fiind Amtssitz Grafen und Vice- Grafe von Arad, beherrscht hat.

Gegen Mitte des XV-ten Jahrhunderts wurde sie sukzessiv gespendet, befand sich in den Händen mehrerer Herrscher, letztendlich spendete der König Vladislav I der Familie Ország (1440-1444). Im Jahr 1456 wurde die Festung von Johann Hunyadi bemächtigt,  welcher diese dem tschechische hussitischen Hauptmann Jan Giskra im 1471 schenkte.

Im 1509 besitzte Gheorghe Hohenzollern von Brandenburg, welcher eine grausame Ausbeutung treibte, die Festung und seine Umgebung. Sie ist im 1514 von den rumänischen und ungarischen Rebellen, unter der Führung von Gheorghe Doja belagert. Nach einem kurzen Widerstand, die Garnison der Festung unter der Führung von Woiwode von Ciuci steht gegen den Gheorghe Hohenzollerns Menschen auf und traten den Rebellen bei. Der Überlieferung nach, wurde das Rebellenlager auf dem Dealul Ciorilor (Krähen- Hügel), in der Nähe, eingesetzt. Im 1541, als Siebenbürgen ein autonomes Fürstentum wurde, war Șoimoș die Residenz vom minderjährigen Fürst Johann Sigismund und dessen Mutter, die Königin Isabela. In dieser Periode wird sie im Renaissance Stil verstärkt und verschönert, man wird  die Aussen- Bollwerke hinzufügt. Im Innenhof kann man bis heute künstlerische Steinschnitte, vom fürstlichen Apartmente im Obergeschoss gelegen, sehen.

Die Türken besetzten die Festung im Jahr 1552, nach wiederholte Belagerungen, in 1595 wurde sie von Borbély György – Stephan Bathorys Hauptmann – wiederbesiegt, kommt im Sorgerecht der Hauptmänner aus Siebenbürgen. Moses Secuiul – der Führer der Widerstandskampfes gegen der österreichischen Besatzung, von General George Basta verkörpert, ist nachdem er in der Nähe von Teiuș im Jahr 1602 besiegt wurde, in der Festung Șoimoș geflohen. Aber angesichts der Unsicherheit dieser Siedlung, hat er einen Austauschspakt mit Pascha aus Temeschwar geschlossen, er gab das Kastrum für die Festung aus Kladovo ab. In 1599-1600 wird sie an Michael der Tapfere weitergegeben. Das Kastrum wurde endgültig von den Türken erst im 1688 befreit. Die Beschädigungen während und nach der Belagerung wurden nie beseitigt, die Befestigungen blieben im Verfall. Auch für Erhaltung wurden keine Massnahmen genommen. Im XVIII-ten Jahrhundert verliert sie  langsam die militärische Bedeutung als Folge der Verbesserung der Artillerie. In 1784, haben sich in seiner Nähe die Horias Rebellen mit kaiserlichen nobiliare und adligen Kräfte gekämft. In 1788 verlassen, haben sich ihre Mauern nach und nach in Ruinen verwandelt. In den letzten Jahren wurden einige Festigunsarbeiten durchgeführt.

Die Festigung hat Innentürme von etwa eine Dreieckform, am leichtesten vom Westen zugänglich. Der Wanderweg führt über  den breiten und tiefen Verteidigungsgraben, durch den einst Hängebrücke auf einige riesige Pfeilern, an der Tor der Aussenbefestigungen,  mit einem Verteidigungsturm verstärkt. Wegen dem beklaglichen Zustand der Brücke, ist dieser Zugang heutzutage gefährlich und aus diesem Grund ist der einzige zugängliche Weg der, welcher entlang des Graben, in Richtung einem Mauerbruch aus Osten, führt.

Der Hof der Innenfestung von beträchtlicher Größe  (35×22 Meter) wird durch den Torturm und den alten Turm, von einige Stockwerke hoch, beherrscht. Im Norden liegt der Palast der Königin Isabela mit Renaissance- Skulpturen reich verziert. Bemerkenswert ist der bis heutzutage intakte erhaltene Balkon, welcher den Namen des ehemaligen Herrschers trägt.

Aus der Festung eröffnet sich eine wunderbare Ansicht in Richtung des Marosch Engpasses als auch der Arad Ebene.

Quellen:  https://ro.wikipedia.org/wiki/Cetatea_Șoimoș

 

Lokalisierung: National road DN7, Dorf Șoimoș, 2 km NÖ von der Stadt Lipova, Kreis Arad.

Zusätzliche Informationen:  Website: http://www.cetatesoimos.ro/

 

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