Die römisch-katholische Kirche “Mariä Himmelfahrt“ in Pîncota

Die katholische Kirche aus Pankota ist das älteste Gotteshaus der Kleinstadt, ist aber zugleich eine der gepflegtesten im Banat.

Die katholische Kirche in Pankota wurde in den Jahren 1806-1807 erbaut. In den Visitationsakten von Bischof Joseph Lonovich wird eine Orgel mit 5 Register erwähnt. Die heutige Orgel wurde vermutlich kurz vor dem zweiten Weltkrieg von der Firma Wegenstein oder von Franz Kecskés aus Temeswar erbaut. Sie hat 2 Manuale, Pedal und eine pneumatische Spiel- und Registertraktur.

Die Kirche in Pankota konnte in Zusammenarbeit renoviert und in einen nahezu perfekten Zustand gebracht werden.

Die römisch-katholische Kirche

In 1787 entstand die katholische Lokalkaplanei. 1806-1807 ließ der Kämmerer eine Kirche errichten. Seit 1807 gab es in Pankota eine selbständige Pfarrei. 1807 wurde sie zu Ehren Maria Himmelfahrt geweiht. Die katholische Kirche stellt das älteste Gotteshaus aus Pankota dar. Der Bau der Kirche durch die Camera Regia hat 1806 begonnen und wurde 1907 beendet. Die Kirchweihe fand am 29. Oktober 1907 durch Bischof Ianos Sutti statt. Es handelt sich dabei um einen Bau im römischen Stil. Die Kirche ist 31 m lang, 11 m breit, 10 m hoch. Der Kirchturm ist 31 m hoch. Laut Historia Domus war der Kirchturm durch einen Brand im Jahre 1822 zerstört und 1906 in der ursprünglichen Form wieder hergestellt worden. Die aufwendigsten Malerarbeiten fanden 1930 durch den Arader Maler Istvan Soos statt. Eine aufwändige Instandhaltung des Kirchenäußeren wurde 1996 mit Unterstützung der HOG Pankota durchgeführt. 1999 war das Innere der Kirche mit Hilfe von Renovabis und der katholischen Gemeinde aus Pankota möglich geworden. In den letzten 2 Jahren wurde die Kirche mit einer eigenen Zentralheizung und einem neuen Dach ausgestattet. Renovierungsbedarf besteht an den noch übriggebliebenen Fresken. Trotzdem steht die Kirche als eine der gepflegtesten katholischen Kirchen nicht nur im Kreis Arad, sondern auch im ganzen Banat, da.

Die Schule

In 1782 wird bereits von einer katholischen Trivialschule berichtet. Ab 1787 von einer kameralischen katholischen Schule.

Auf dem Gebiet der heutigen Stadt wurden Reste einer dakischen Siedlung aus dem 2./3. Jahrhundert gefunden. Der Name Villa Pankotha wurde erstmals 1202/1203 erwähnt, die Zuordnung zur heutigen Stadt ist jedoch unsicher. Laut  Sándor Márki gab es 1216 auf dem Territorium von Pankota eine Benediktinerabtei; vermutlich bildete sich die Siedlung um die Abtei herum. Pankota gehörte damals zum Königreich Ungarn.

 

Lokalisierung: Str. Tudor Vladimirescu Nr. 72, die Stadt Pâncota, Kreis Arad.

 

GalleryVirtuelle Tour